Toilettenschild
Bakterien gelangen bei Frauen besonders schnell in die Blase. So kann z. B. sexuelle Aktivität bei ihnen zur sogenannten Honeymoon-Zystitis führen.
Toilettentür
Die Symptome sind meistens eindeutig und heftig: Brennen, Schmerzen beim Wasserlassen und ständiger Harndrang sind Anzeichen einer Blasenentzündung.
Petrischalen
Die Blase ist von Natur aus gut vor Krankheitserregern geschützt. Einigen gelingt es manchmal trotzdem, sich dort anzusiedeln. Die Urinuntersuchung entlarvt sie.
Tabletten
Nur konsequente Therapie schützt vor dem Wiederaufflackern der schmerzhaften Entzündung – aber auch vor einer Ausbreitung in die Nieren.
Preiselbeeren
Gibt es so etwas wie Blasenpflege? Ja! Viel trinken, warm halten, sorgfältige Hygiene und bestimmte Heilpflanzen sorgen für eine optimale Blasenfunktion.
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Harmlos, aber schmerzhaft

Blasenentzündungen äußern sich durch verstärkten Harndrang und stechende oder brennende Schmerzen bei Wasserlassen. Oft kann dann nur tröpfchenweise uriniert werden. Treten Fieber oder Schmerzen in der Nierengegend auf, sind dies Anzeichen einer Nierenbeckenentzündung und es sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Manchmal treten auch Probleme mit der Blasenkontrolle auf und, obwohl immer nur kleine Urinmengen ausgeschieden werden, reicht es dann nicht mehr bis zur Toilette. Was nicht zu einer einfachen Blasenentzündung gehört, sind Fieber und Schmerzen in den Flanken oder im Rücken. Bei diesen Symptomen sollten Sie keine Zeit verlieren und sofort einen Arzt aufsuchen, damit eine Nierenbeckenentzündung ausgeschlossen bzw. sofort behandelt werden kann. Dasselbe gilt für Blut im Urin.

Aus der Beschreibung der Beschwerden kann der Arzt meist schon ohne körperliche Untersuchung die Diagnose stellen. Da es in der Regel nicht allein die Blase, sondern auch die Harnröhre davon betroffen ist, sprechen Fachleute dann von einem „unteren Harnwegsinfekt“ im Gegensatz zu einem oberen, bei dem die Nieren und Harnleiter mitbetroffen sind und der zumeist aus einem unteren Harnwegsinfekt entsteht. Tritt ein unterer Harnwegsinfekt darüber hinaus nicht öfter als höchstens drei zwei Mal im Jahr auf, gilt er als unkompliziert, bei komplizierten Harnwegsinfekten stecken meist Ursachen dahinter, die eine Infektion der Blase nur begünstigen, wie ein Diabetes mellitus zum Beispiel, Fehlbildungen der Niere, Eingriffe in die Blase etwa bei einer Blasenspiegelung oder, wenn, z. B. im Rahmen einer Operation z. B., ein Blasenkatheter gelegt wird.
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Vom Arzt abklären lassen

Einfache Blasenentzündungen sind nicht gefährlich, und klingen gar nicht selten auch spontan wieder ab. Sie unbehandelt zu lassen, ist trotzdem nicht ratsam – einerseits wegen der erheblichen Beschwerden, die sie bereiten können, andererseits weil sonst die Gefahr besteht, dass sich aus einer unkomplizierten Blasenentzündung eine schwere Nierenbeckenentzündung entwickelt, die im schlimmsten Fall zu bleibenden Schäden führen kann. Außerdem ist es immer vernünftig, Beschwerden, die immer wieder auftreten, ärztlich abklären zu lassen – das gilt auch für wiederkehrende Blasenentzündungen: Gezielte Untersuchungen können hier Gewissheit geben, dass keine ernste Ursache zugrunde liegt.
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Urinprobe
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Auf Nummer sicher: Im Zweifel zeigt die Urinuntersuchung ob, welche und wie viele Krankheitserreger vorhanden sind.
Frau hält sich den Rücken
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Ernst nehmen: Bei Blasen- und Nierenbeschwerden sollte man am besten einen Arzt aufsuchen, der dann die entsprechende Behandlung verordnet.
Service Rating Zertifikat: Sehr gut