Automatisches Warenlager
Automatisches Warenlager der Firma rowa
Seit dem Umbau im Mai 2005 ist ein Großteil unseres Warenlagers im "rowa" untergebracht.
Dies ist ein "Mini-Hochregallager", das ganz speziell für die Platz und Kapazitätsanforderungen einer Apotheke geplant und gebaut wird. Dank einer kompakteren Lagerung können so viele der klassischen Schubladensäulen abgebaut werden, die Einlagerung "hinten" neu angelieferter Packungen geschieht sehr zügig und "vorne" lässt das Personal Sie als Kunde nicht mehr alleine am Verkaufstisch stehen, um die einzelnen Packungen zusammen zu suchen.
Doch sehen Sie selbst die einzelnen Schritte in den folgenden Bildern und Texten.
Der rowa spart Platz und Zeit
Auf den 24 cm tiefen Glasböden des rowa können bis zu 2.000 Packungen pro laufendem Meter gelagert werden.
Für die Helmin Apotheke bedeutet dies: Platz für bis zu 10.000 Packungen!
Möglich ist dies durch eine sogenannte "chaotische" Lagerung nach Größe der Packung und nicht mehr (wie vorher in den Schubladen) nach dem Alphabet.
Wo eine Packung am besten hinpasst entscheidet der rowa bei der Einlagerung, er merkt sich wo sie liegt - und findet sie immer wieder!
Wie kommt die Ware ins Lager?
In der Helmin Apotheke bekommen wir von 2 Großhändlern jeweils eine Warensendungen über Nacht und über den Tag verteilt nochmals bis zu 5 Lieferungen.
Außerdem nehmen die Kolleginnen im Wareneingang auch Direktbestellungen von Firmen an, die per Post oder Paketdienst gebracht werden.
Da kommen an manchen Tagen mehrere hundert Einzelpackungen zusammen, die alle kontrolliert, verbucht und ins Lager eingeräumt werden müssen.
Durch den rowa ist dies deutlich schneller, einfacher und sicherer geworden.
Jede Packung wird an der Eingabestation eingescannt, das Verfalldatum in den Computer eingegeben und die Ware auf ein Transferband gelegt.
Nun wird die Packung durch Ultraschall in Höhe, Tiefe und Breite vermessen - jetzt weiss der rowa schon, wo genau soviel Platz ist, dass diese Packung platzsparend abgelegt werden kann.
Ein kombinierter Saug- und Zangengreifer nimmt die Packung vom Förderband und transportiert sie an den automatisch ausgewählten Platz.
In dieser Zeit kann die Kollegin schon die nächste Packung auf das Band legen usw.
Der rowa spart also deutlich Zeit und Wege.
Wie kommt die Packung zum Kunden?
Schon wenn die Produkte auf dem Einlagerungsband liegen, sind sie als vorhanden registriert und verfügbar.
Am Verkaufstisch fordern die MitarbeiterInnen die gewünschte Packung per EDV an. Der Greifarm holt sie aus dem Fach und bringt sie zu einem Transportband.
In der Helmin - Apotheke läuft dieses Band verdeckt unter der Decke entlang; am Ende rutscht die Ware durch einen "Turm" in die Ausgabestelle im Verkaufsraum.
Hier entnimmt der/die MitarbeiterIn die Packung und vergleicht sie nochmals mit der Anforderung.
Von der Eingabe des Kundenwunsches bis zur Ausgabe der Packung vergehen normalerweise ca. 15 - 20 Sekunden. So schnell konnten wir "zu Fuss" selten an den Schubladen und wieder zurück bei Ihnen sein.
Und es ist ja auch viel angenehmer und entspannter, ein Gespräch ohne Unterbrechung für das "Zusammensuchen" der Packungen zu führen.
Doch ganz ausgedient haben unsere gute alten Schränke und Schubladen nicht!
Der rowa kann nämlich "nur" eckige Schachteln mit einer gewissen Mindestgröße erfassen. Alle runden, weichen oder sonst irgendwie abweichenden Packungen liegen weiterhin in den klassischen Schubladen.
Außerdem stehen ja auch einige Produkte in den Regalen des Verkaufsraums.
Wir bleiben also durchaus beweglich!
Und wenn's doch mal hängt...?
Der rowa hat seine Zuverlässigkeit mit europaweit mehr als 950 Installationen bewiesen, trotzdem kann mal ein "Hänger" passieren.
Ursache ist häufig eine Packung, die der Greifarm nicht ganz korrekt zu fassen bekam. Dann schaltet die verantwortliche Kollegin die Automatik ab und schließt die Tür zum rowa auf.
Meistens genügt es, alle Packungen von Band zu nehmen und nach einem Neustart nochmals einzugeben.
In anderen Fällen schauen wir im angeschlossenen Computer, wo eine gesuchte Packung eingelagert ist (der rowa unterteilt Magazine und Fächer) und dann holt man sie mit Hilfe eines langen Stabes.
Es ist logisch, dass in dieser Zeit, keine Ware nach vorne transportiert werden kann und sich leider doch einmal Wartezeiten ergeben können. Allerdings kommt das bisher sehr selten vor und wir hoffen, dass auch sie unseren rowa insgesamt als eine Einrichtung empfinden, die Ruhe und Erleichterung bringt.
Wir haben durch den rowa nicht nur einen genaueren Überblick über das Lager, sondern vor allem deutlich mehr Zeit für unsere Kunden.
Schauen Sie doch mal bei wie wir diese gewonnene Zeit für Sie einsetzten werden....